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Städtepartnerschaft - nicht nur auf dem Papier

Die Partnerschaft zwischen Melsungen und dem thüringischen Bad Liebenstein besteht seit 1990. Keine Selbstverständlichkeit nach fast 27 Jahren. Nach der Euphorie der Wiedervereinigung sind mittlerweile viele Partnerschaften zwischen deutsch/deutsch Kommunen eingeschlafen. Grundlage für eine lebendige Partnerschaft sind die vielen jährlichen Begegnungen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern beider Städte.

Zum Meinungsaustausch trafen sich jetzt in Bad Liebenstein die Bürgermeister und Partnerschaftsvereinsvorstände beider Städte. Zur Melsunger Delegation gehörten neben Bürgermeister Markus Boucsein, Vereinsvorsitzender Emmanuel Goujard, Citymanager Mario Okrafka und die Städtebeauftragte für Bad Liebenstein Reinhild Vogt. Immer zum Jahresanfang werden gemeinsame Aktivitäten abgestimmt und es wird versucht, neue zeitgemäße Wege der Zusammenarbeit zu finden.

Neben der Erarbeitung des gemeinsamen Jahresprogrammes wurden auch Fragen zur gegenseitigen touristischen Vermarktung angesprochen. Wichtige Termine von Veranstaltungen sollen ausgetauscht und in beiden Städten veröffentlicht werden. Dies soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnen spontan an kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

Die Einbindung neuer Gruppen und Vereine mit Zielrichtung Jugend liegt den Vertretern beider Städte besonders am Herzen, da nur hierdurch die Partnerschaft dauerhaft Bestand haben kann. Ebenso könnte auch ein Austausch im Bereich der Wirtschaftsförderung oder der Gewinnung von Fachkräften für beide Städte sinnvoll sein.

Termine können hier eingesehen werden.

Reinhild Vogt
21.02.2017




Foto: Liebenstein_Melsungen 011 von Heiko Matz

Treffen im Bad Liebensteiner Rathaus
(von links): Christian Ludwig, Leiter der Bad Liebenstein Information,
Cornelia Rönsch, Endrik Müller und Margit Bergmann vom Bad Liebensteiner Partnerschaftsverein, Bad Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer,
Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein,
Reinhild Vogt, beim Melsunger Partnerschaftsverein verantwortlich für Bad Liebenstein, Melsungens City Manager Mario Okrafka sowie der Vorsitzende des Melsunger Partnerschaftsvereins Emmanuel Goujard



Jahreswanderung der Partnerstädte Melsungen und Bad Liebenstein


Eingeladen zur Wanderung hatte die Städtebeauftragte für Bad Liebenstein Reinhild Vogt. Treffpunkt war der Parkplatz am Sand in Melsungen. Hier erwartete die 40 Wanderer aus Melsungen und Bad Liebenstein bereits ein deftiges Frühstück bestehend aus Ahler Worscht, Fettenbrot und hessischem Blechkuchen.





Im Autokonvoi ging es zum Rathaus nach Felsberg an der Eder von wo aus die Wanderung startete. Vorm Wanderstart - und an einigen späteren markanten Wegepunkten - berichtete Horst Diele einiges geschichtliches über die 3-Drei-Burgen-Stadt und das Edertal. So wurden im 17./18 Jh. jedes Jahr etwa 500 g Gold aus der Eder gewaschen und an die Münze in Kassel abgeliefert um daraus Golddukaten zu prägen.

Entlang der Ederauen führte uns der Weg Richtung Böddiger Weinberg. Der Bauunternehmer Georg Angersbach hatte hier in den 1950er Jahren mit dem Weinbau begonnen. Er gilt heute übrigens als der Pionier des ökologischen Weinbaus. Angebaut werden heute Ehrenfelser, Riesling, Silvaner und Kerner. In diesem Jahr erwartet man eine Erntemenge von etwa 10 Tonnen.






In der Schutzhütte oberhalb des Weinberges erwartet uns ein deftiges Mittagsmahl u.a. bestehend aus hessischen Buletten, Kartoffelsalat und einem kühlen Bier. Bei herrlichem Spätsommerwetter hatte man einen tollen Weitblick auf das Edertal und die Ruinen der drei Burgen, der Felsburg, der Altenburg im Stadtteil Altenburg, und der Burg Heiligenberg oberhalb des Stadtteils Gensungen.


Nach der Stärkung erfuhren die Gäste aus Bad Liebenstein von Horst Diele, dass der herrliche Rastplatz und die tolle Gegend im 11 Jahrhundert - im Rahmen von Machtkämpfen zwischen der Landgrafschaft und dem Erzbistum Mainz - einmal den thüringischen Landgrafen gehörte.

Weiter führte uns der Weg durch Böddiger, an der Ems und am Gänse-Denkmal vorbei Richtung Felsburg.



Die Burg wurde um 1336 verstärkt und mit dem heutigen markanten Butterfassturm ergänzt. Durch den „Burgverein Felsberg“ mit seinen über 600 ehrenamtlichen Mitgliedern ist die Burg heute in einem tollen Zustand. Das hat uns auch dazu verleitet auf der Burg eine längere Rast einzulegen, den Ausblick zu genießen und uns in das Gästebuch einzutragen. Es folgte der Abstieg in die Altstadt, vorbei an der wieder grundsanierten Synagoge in der Ritterstraße zum Robert Weinstein-Platz in der Felsberger Ortsmitte. Der Platz wurde vor kurzem neu gestaltet und soll an den jüdischen Kaufmann Robert Weinstein erinnern, der beim Felsberger Pogrom am 8. November 1938 ums Leben kam.

Nach über 5 Stunden des Wanderns führten uns die letzten Meter an der alten - ehemals über 900 Meter langen - Stadtmauer entlang zum Hofgut Scheffer. Das Hofgut befand sich früher im landgräflichen Besitz wo auch um 1626 Landtage abgehalten.





Wieder an unserem Ausgangspunkt an der Eder angekommen nahmen noch einige Wander ein zünftiges Weizenbier im Alten Gasthaus zum „Schwane“ ein. Ein schöner Abschluss eines tollen Tages.




Text und Fotos:
Mitwanderer Rolf Werner



Wanderung am 27. September 2015 bei Eisenach

Das herrliche Herbstwetter der letzten Wochen nutzten 60 Wanderer aus den Partnerstädten Melsungen und Bad Liebenstein, um an der jährlich wechselseitig durchgeführten Wanderung teilzunehmen. In diesem Jahr hatten die Bad Liebensteiner Freunde in die Nähe von Eisenach eingeladen. 37 Wanderer aus Melsungen waren der Einladung gefolgt.

Vom Startort „Hohe Sonne“ bot sich den Teilnehmern ein herrlicher Blick auf die Wartburg im Sonnenschein. Zunächst führte die Wanderung ein Stück auf dem Rennsteig zum Aussichtspunkt Drachenstein mit Blick über die Täler und Wälder des Thüringer Waldes. Durch die wildromantische Landgrafenschlucht gelangten die Teilnehmer zur Sängerwiese. Dort überraschten die Gastgeber mit einem deftigen Imbiss.

Das absolute Highlight sollte aber noch kommen. Der Rückweg zur Hohen Sonne führte durch die Drachenschlucht, ein geologisches Naturdenkmal mit einer 198 m langen Klamm. Diese Felsformation mit engen Einschnitten, an der engsten Stelle nur 64 cm breit, wurde durch Schmelzwasser am Ende der letzten Eiszeit gebildet. Es ist etwas beklemmend über den mit Eisengittern abgedeckte Bachlauf mit Strudelnischen und durch die mit viel Moos und Farnen bewachsenen, steilaufragenden Felsen zu wandern.

Zum Abschluss dieser fünfstündigen Rundwanderung dankte Melsungens Städtebeauftragte für Bad Liebenstein, Reinhild Vogt, für die Gastfreundschaft und die vielen Informationen, die Wanderführer Rudi Eckhardt vermittelt hatte. Im nächsten Jahr sind die Bad Liebensteiner in Melsungen zu Gast.



Begrüßung „Hohe Sonne“





Rudi Eckhardt inmitten der Gruppe





In der Landgrafenschlucht





Landgrafenschlucht





Gesamtgruppe





Karte Rundwanderweg





Eingang zur Drachenschlucht





Drachenschlucht





Drachenschlucht





Drachenschlucht





Wieder an der Hohen Sonne





Wieder an der Hohen Sonne



15.10.2015 – Reinhild Vogt







Freundschaft braucht Wurzeln

Melsunger spenden zum 25. Jubiläum der Partnertschaft
Linde für Liebensteiner Stadtpark


von Manfred Schaake









Freundschaft braucht Wurzeln: Unter diesem Motto stand die Festveranstaltung zum
25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Melsungens mit Bad Liebenstein.
Im Stadtpark des Heilbades pflanzten die Melsunger eine Winterlinde.
Von links: Martin Gille und Reinhild Vogt vom Städtepartnerschaftsverein, die Bürgermeister Markus Boucsein
und Dr. Michael Brodführer sowie Ehrenbürgermeister Dr. Ehrhart Appell, Initiator der Partnerschaft.



Zum 25. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Melsungen und Bad Liebenstein im Wartburgkreis haben beide Städte in Urkunden die Fortsetzung der guten Beziehungen besiegelt.
44 Melsunger nahmen am Freitag an den Feierlichkeiten in Bad Liebenstein teil. Die Blechbarten bekamen viel Beifall.









Handschlag auf die Fortsetzung der Partnerschaft: Die Bürgermeister Dr. Michael Brodführer, links,
und Markus Boucsein, rechts, mit Martin Gille und Frank Eberlein von den Partnerschaftsvereinen
nach dem Unterzeichnen der Urkunden.








Viel Beifall gab es für die Blechbarten aus Melsungen. Sie begleiteten die Festveranstaltungen zum
Tag der Einheit in Bad Liebenstein musikalisch. Als sie am späten Abend zum Schluss
„Freude schöner Götterfunken” und „Heidi” anstimmten, waren Gäste und Gastgeber
hellauf begeistert und sich einig: „Es war ein schöner Tag.”



Melsungen/Bad Liebenstein. So gut wie das Wetter an diesem goldenen Oktobertag war auch die Stimmung bei der Festveranstaltung der Stadt Bad Liebenstein zum Tag der Deutschen Einheit und dem 25-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit Melsungen. Die Bürgermeister beider Städte und die Mitglieder der Partnerschaftsvereine sind sich einig, „die erfolgreiche und lebendige Freundschaft zwischen Bad Liebenstein und Melsungen fortzuführen”. So der Wortlaut in einer im Palais Weimar unterzeichneten Urkunde.

Freundschaft braucht Wurzeln. Das wird auf einem Schild neben einer Winterlinde stehen, die die Melsunger für den Stadtpark gespendet haben. Der Baum, sagte Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer, habe den schönsten Blick auf Liebenstein, die Burgruine. Die Wurzeln seien schon vor 25 Jahren angegangen, betonte sein Melsunger Kollege Markus Boucsein.

„Es ist sehr gut, dass diese Partnerschaft nicht eingeschlafen ist wie viele andere”, sagte gegenüber der HNA Fritz-Eberhard Reich (71), von 1990 bis 1994 der erste frei gewählte Bürgermeister Bad Liebensteins. Er und andere Redner würdigten Dr. Ehrhart Appell als den Initiator der Partnerschaft. Er war von 1969 bis 1993 Melsunger Bürgermeister und leistete danach über fünf Jahre lang von Erfurt aus Aufbauhilfe in Thüringen. Keiner hatte im Osten Ahnung von kommunaler Selbstverwaltung, sagte Reich. Melsungen habe vorbildlich geholfen.

Dr. Appell erinnerte in seinem Festvortrag daran, dass er bereits in den 1980er Jahren mehrmals Schmalkalden angeschrieben hatte. Er bekam nie eine Antwort, weil die Ost-Gemeinden Briefe aus dem Westen ungeöffnet an die DDR-Regierung schicken mussten. Dann kam Appell auf Bad Liebenstein, erfuhr von seiner Kollegin Gisela Schneider, dass das Heilbad Interesse an einer Verbindung mit Melsungen hatte. Zehn westdeutsche Städte wollten Partner Liebensteins werden. Aber Schneider meinte: „Nach Melsungen können wir mit einer Trabi-Füllung hin und zurück fahren.”

Appell schilderte die vielfältigen Verbindungen und auch die persönlichen und familiären Kontakte, die sich entwickelten. Im Liebensteiner Kurtheater und bei einem Gottesdienst am Samstag in der Melsunger Stadtkirche schilderte Appell den 9. November 1989 so: „Ein ungewohnter, süßlicher Duft lag über Melsungen, der von vielen knatternden Trabis stammte, und der thüringische Tonfall war nicht zu überhören. Die Besucher wurden mit offenen Armen empfangen und eingeladen.”


Stadt musste sich das Begrüßungsgeld borgen

Für Besucher aus dem Osten gab es im Westen Begrüßungsfeld. Die Stadtverwaltung Melsungen meinte 1989 nach der Grenzöffnung, sich mit ausreichend Bargeld eingedeckt zu haben. Weit gefehlt, plauderte Ehrenbürgermeister Dr. Appell aus dem Nähkästchen: „Wir brauchten Nachschub – aber woher? Am Wochenende waren die Banken geschlossen. Und so bettelte ich meinen Freund Karl Reimbold an, der seinen Edeka-Supermarkt geöffnet, inzwischen Unmengen der in der DDR so heiß begehrten Südfrüchte und Kaffee verkauft hatte und der Stadt größere Summen zur Verfügung stellen konnte. Das Begrüßungsgeld wurde also richtig recycelt.” Melsungen habe nach der Wende 6000 Besucher mit je 120 M-Mark erfreuen können.


Mit Bad Liebenstein am lebendigsten

Melsungen habe fünf Städtepartnerschaften bis nach Afrika. Aber die mit Bad Liebenstein sei die lebendigste. Das sagte bei den Feierlichkeiten Martin Gille, stellvertretender Vorsitzender des Melsunger Städtepartnerschaftsvereins. Er hoffe, dass diese Partnerschaft „auch in den nächsten 25 Jahren so aktiv gelebt wird.” „Wir tun alles dafür, dass sie lebendig bleibt”, betonte Frank Eberlein, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Bad Liebenstein.

Bürgermeister Dr. Michael Brodführer bezeichnete die Wiedervereinigung als einen großen Gewinn „für unser vormals geteiltes Vaterland”. Allerdings sei der Weg zu den „blühenden Landschaften” ein steiniger Weg. „Melsungen hat eine intensive Partnerschaft mit Liebenstein aufgebaut und lebt sie bis heute”, lobte Brodführer unter Hinweis auf viele gemeinsame Veranstaltungen.

Melsungens heutiger Bürgermeister Marcus Boucsein hatte Bad Liebenstein schon im Sommer 1990 kennengelernt. Mit dem Großvater seiner heutigen Frau war er „rübergefahren”, um in Kneipen in Bad Liebenstein, Bad Salzungen und anderswo Malsfelder Löwenbier anzubieten, berichtete er beim Festakt. Der Großvater war damals ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender der Brauerei und habe erkannt: „Hier gilt es, einen neuen Markt zu erschließen.” (m.s.)


Geprägt von Frieden und Freiheit

„Auch zukünftig wollen wir uns für den Erhalt unserer Beziehungen einsetzen und den kulturellen und bürgerschaftlichen Austausch zwischen unseren Städten pflegen.” Das steht in einer Urkunde, die die Bürgermeister Markus Boucsein (Melsungen) und Dr. Michael Brodführer (Bad Liebenstein) am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit unterzeichnet haben. Für die Städtepartnerschaftsvereine unterschrieben Martin Gille (Melsungen) und Frank Eberlein (Bad Liebenstein). Alle vier bekunden „die innige Verbundenheit unserer Städte und ihrer Bürger”. In der Urkunde heißt es weiter: „Unsere Freundschaft möge für alle Zeit von gegenseitiger Wertschätzung, Frieden und Freiheit geprägt sein.” (m.s.)


Das sagt Reinhild Vogt

In die Partnerschaft zwischen Melsungen und Bad Liebenstein sollten künftig jüngere Einwohner beider Städte einbezogen werden. Das hat Reinhild Vogt, im Melsunger Städtepartnerschaftsverein Beauftragte für Bad Liebenstein, im HNA-Gespräch angeregt. Vogt: „Im Moment laufen die Begegnungen ja überwiegend auf der Schiene 60 Plus – also der Generation, die keinen gemeinsamen deutschen Staat in ihrer Jugend erlebt hat. Wünschenswert wären Jugendcamps zum Beispiel im Sport und ein kultureller Austausch zwischen neu einzubindenden Vereinen beider Städte.”

Wird es diese Städtepartnerschaft auch in 25 Jahren noch geben? Reinhild Vogt: „Sicher nicht in der jetzigen Form. Es wächst ja eine Generation heran, für die ein gemeinsamer deutscher Staat selbstverständlich ist. Ausschlaggebend wird sein, wie es gelingt, das Interesse an einer weiteren Freundschaft zu wecken und zeitgemäß umzusetzen.”

Für besondere Verdienste um die Partnerschaft zeichnete Reinhild Vogt Horst Diele, Jürgen Nothnagel und Heide Munk mit einem herzlichen Dank und Geschenken aus. (m.s.)


von Manfred Schaake
















Dank für langes Engagement für die Partnerschaft:
Reinhild Vogt, rechts, ehrte namens des Melsunger Städtepartnerschaftsvereins Horst Diele,
Jürgen Nothnagel und Heide Munk.













Gruppenbild in der Abendsonne:
Ein Teil der Gäste aus Melsungen vor dem Hotel Kaiserhof, dem früheren Kurhaus des Heilbades Liebenstein.


























































© Text und Fotos: Manfred Schaake




25 Jahre Städtepartnerschaft zu Bad Liebenstein
und Thüringer Tag in Melsungen


Unter einem besonderen Aspekt stand in diesem Jahr der Thüringer Tag in Melsungen. Nicht nur als Bestandteil der Sommer-Samstag-Konzerte durchgeführt, sondern es konnte auch 25 Jahre Städtepartnerschaft mit unser thüringischen Partnerstadt gefeiert werden. Zwar nur in kleinem Rahmen, denn das eigentliche Fest soll am 02. Oktober im Bad Liebensteiner KurTheater stattfinden. Die Partnerschaft zwischen Melsungen und Bad Liebenstein ist eine der wenigen, die innerdeutsch noch mit Leben erfüllt ist.

Bürgermeister Markus Boucsein begrüßte auch im Namen von Partnerschaftsvereins-Vorsitzendem Emmanuel Goujard die Gäste, unter ihnen Stadträtin Dr. Renate Reum, die den Bürgermeister vertrat und als Vertreter des Partnerschaftsvereins Bad Liebenstein Margrit Bergmann und Bodo Burmeister.

Im Gepäck hatten die Gäste aus Bad Liebenstein wie immer sehr viele Thüringer Rostbratwürste, hausgebackenen Rahmkuchen und örtliche Getränkespezialitäten. Die Sitzplätze unter den Platanen auf dem Marktplatz füllten sich schnell. Eine freudige Überraschung stellte der Besuch von Kouilbi Yaméogo mit Sohn aus Koudougou dar. Er nutzte seine berufliche Anwesenheit in Melsungen um Freunde zu treffen.

Mit Schlagern der letzten 30 Jahre unterhielt das Duo „music4you“ aus Bad Salzungen und sorgte so für gute Laune.


Reinhild Vogt





Kuchenteam





Frau Dr. Renate Reum, Ehren-Bürgermeister Dr. Ehrhardt Appell





Begrüßung Bürgermeister Markus Boucsein, Frau Dr. Renate Reum





entspannt





offiziell -
Bodo Burmeister, Dr. Renate Reum, Bürgermeister Markus Boucsein, Emmanuel Goujard





Kouilbi Yaméogo mit Sohn und Günther Potyka




Bericht der HNA über den Thüringer Tag


Pokalschießen 2014 in Bad Liebenstein

Schwer war es in diesem Jahr einen Termin für das alljährliche Pokalschießen der Schützen aus Melsungen und Bad Liebenstein zu finden. Letztendlich hat es dann am vorletzten Septembersonntag geklappt. Zwölf Mitglieder der Schützengilde Melsungen folgten der Einladung und waren zuversichtlich den Wanderpokal, den im letzten Jahr die Bad Liebensteiner gewonnen hatten, wieder nach Melsungen zu holen.

Groß war die Freude sich nach über einem Jahr wieder zu sehen. Nach Kaffee, Kuchen und einigen anderen diversen Getränken absolvierte jeder 15 Schuss mit dem Kleinkalibergewehr aufgelegt auf 50 m. Zunächst gingen die Gäste aus Melsungen in Führung und stellten auch die zwei besten Einzelschützen. Doch die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen. Seit letztem Herbst haben sich einige jüngere Mitglieder dem Verein angeschlossen und dies erwies sich als Glücksfall. In der Endabrechnung lagen die Bad Liebensteiner dann mit 16 Ringen vorn. Vorsitzender Jürgen Nothnagel freute sich den Pokal noch ein Jahr im Bad Liebensteiner Schützenhaus präsentieren zu können.

Viel zu schnell verging die Zeit mit informativen Gesprächen, viel Spaß und dem Genuss von Thüringer Schulterbraten. Als besondere Überraschung überreichte das älteste aktive Mitglied der Bad Liebensteiner selbstgebasteltes Holzspielzeug und Holzkörbchen.

Der Vorsitzende der SG Melsungen, Walter Gießler, bedankte sich mit Melsunger Spezialitäten für den harmonischen Nachmittag und lud für 2015 nach Melsungen ein.


Reinhild Vogt




Wer hat denn gewonnen?




Pokalübergabe an Jürgen Nothnagel durch SG Schießwart Reinhold Khin





Wandertour mit Thüringer Freunden

Im Frühherbst, so um den Tag der Deutschen Einheit, treffen sich jedes Jahr Wanderer aus den Partnerstädten Melsungen und Bad Liebenstein.

Leider musste der Thüringer Tag aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr ausfallen, so dass besonders die gemeinsame Wanderung in den Vordergrund der Aktivitäten rückte. Nach dem obligatorischen Imbiss zum Empfang der Gäste aus Bad Liebenstein fuhren die Teilnehmer auf die Höhe zwischen Bergheim und Eubach zum Ausgangspunkt der Wanderung. Nach dem Blick auf das sonnige Schloss Spangenberg tauchte man zunächst wieder in den Frühnebel ein.

Nachdem dieser sich aufgelöst hatte, führte der Weg die 30 Wanderer bei herrlichem Sonnenschein durch die herbstlichen Wälder des Wildsberges. Wanderführer Horst Diele hatte eine sehr schöne Strecke mit herrlichen Ausblicken ins Fuldatal ausgesucht. Er vermittelte auch viele Informationen zur Geschichte dieses in früheren Zeiten als West-Ost-Handelsweg genutzten Wegestückes. Nach der Mittagsrast am Franzosenkopf mit Blick auf Binsförth ging es weiter über Heina nach Altmorschen. Das Ziel der Wanderung, das Kloster Haydau, war aber erst nach einem Schlenker über den Kapellenberg erreicht. Der partnerschaftliche Wandertag klang in den Klostermauern bei Kaffee und Kuchen aus. Mit gewandert auf diesem 14 Kilometer langen Marsch waren Mitglieder des Partnerschaftsvereins und der Wandergruppen des Heimat- und Verschönerungsvereins Melsungen und der Melsunger Turngemeinde.










Die Wandergruppe noch vom Nebel umspielt










Fotos und Text:
Reinhild Vogt, Städtebeauftragte des Partnerschaftsvereins Melsungen für Bad Liebenstein




Arbeitsbesuch in Bad Liebenstein

Das jährliche Arbeitsgespräch der Bürgermeister und Vorstände der Partnerschaftsvereine von Bad Liebenstein und Melsungen, nutzte Bürgermeister Markus Boucsein zum Antrittsbesuch in der thüringischen Partnerstadt Bad Liebenstein. Der Melsunger Delegation gehörten neben Bürgermeister Boucsein, der stellvertretende Vereinsvorsitzende Martin Gille und die Städtebeauftragte für Bad Liebenstein Reinhild Vogt an.

Liebensteins Bürgermeister Dr. Michael Brodführer begrüßte die Gäste im Rathaus, war es doch die erste Begegnung der beiden im Jahr 2013 neugewählten Bürgermeister. Das gemeinsame Jahresprogramm 2014 wurde erörtert und ein Austausch über die Arbeit und Aufgaben beider Städte fand statt. Zur Belebung der Partnerschaft, vor allem im Bereich der Jugend, wurde die Einbindung weiterer Vereine beider Städte in die Partnerschaftsarbeit angeregt. Wichtige Termine von Veranstaltungen sollen ausgetauscht und in beiden Städten veröffentlicht werden. Dies soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben spontan in den Partnerstädten an kulturellen und sportlichen Veranstaltungen teilzunehmen.

2015 besteht die Partnerschaft 25 Jahre.

Ein Rundgang durch das historische und das neugestaltete Kurviertel und der Genuss des Bad Liebensteiner Heilwassers rundeten den Besuch ab.



v.l. Dr. Michael Brodführer, Martin Gille, Markus Boucsein, Frank Eberlein, Vorsitzender Partnerschaftsverein Bad Liebenstein, Hendrik Müller, PV Bad Liebenstein, Reinhild Vogt



Reinhild Vogt
09.04.2014


Wandertour bei Thüringer Freunden

Ein wesentlicher Eckpfeiler der seit 23 Jahren bestehenden partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Melsungen und Bad Liebenstein ist die jährliche gemeinsame Wanderung von Einwohnern beider Städte. Eingeladen hatte in diesem Jahr Bad Liebenstein. Das Ziel waren der Altensteiner Park und die Burgruine Liebenstein.

39 Wanderer aus Melsungen waren der Einladung gefolgt. Erfreulich, dass Bad Liebensteins Bürgermeister Dr. Brodführer Gäste und Gastgeber im Schützenhaus Wayndkoppe begrüßte. Nach einem kleinen Imbiss erkundeten wir bei herrlichem Herbstwetter einen Teil des 160 Hektar großen Landschaftsparkes um Schloss Altenstein.

Die Herzöge von Sachsen-Meiningen gestalteten ab 1798/1799 bis 1888 einen Landschaftsgarten mit vielen Parkarchitekturen wie Teufelsbrücke, Ritterkapelle, Blumenkorb, chinesisches Häuschen, die zum Teil in den letzten Jahren wieder erneuert wurden. Das im englischen Spätrenaissancestil errichtete Schloss mit seinen herrlichen Blumenanlagen wird zurzeit ausgebaut und soll ein kulturelles Zentrum werden. Ehepaar Munk vermittelte viel Wissenswertes zur Geschichte und Geologie dieses Kleinodes und überall gab es herrliche Ausblicke auf das sonnige Werratal und die Berge der Rhön.

Zur Burgruine Liebenstein führte der Weg durch das Tal der Grumbach noch einmal steil bergauf. Dort wurden die 60 Wanderer mit einem rustikalen Mittagsmahl versorgt. Nach Besichtigung der Burgruine folgte der Abstieg nach Bad Liebenstein, wo der partnerschaftliche Wandertag bei Kaffee, Kuchen und Eis ausklang.

Melsungens Städtebeauftragte für Bad Liebenstein, Reinhild Vogt, dankte für die Gastfreundschaft und lud für nächstes Jahr nach Melsungen ein.


Reinhild Vogt
Städtebeauftragte für Bad Liebenstein
02.10.2013




Teufelsbrücke





unterwegs





am Herzogsgrab





Schloss Altenstein





Ritterkapelle





Schlossgärten





Bronzefigur Idolino





Gesamtgruppe vor der Burgruine Liebenstein




Thüringer Tag in Melsungen – ein Tag unter Freunden

Einmal im Jahr ist Thüringer Tag in Melsungen. Dann liegen Bratwurstduft und die Klänge des Rennsteigliedes über dem Marktplatz. Traditionell zum Abschluss der Sommer-Samstags-Konzerte war Melsungens Partnerstadt Bad Liebenstein zu Gast.

In diesem Jahr zog es besonders viele Melsunger auf den Marktplatz. Das Wetter meinte es gut und so waren die aufgestellten Bänke unter dem Blätterdach der Platanen auf dem Königsplatz voll besetzt. Die Gäste lauschten der Musik des Duos „music4you“ aus Bad Salzungen. Mit Schlagern von den 50iger Jahren bis heute animierten sie zum mitsingen und schunkeln.

Die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Bad Liebenstein hatten die Original Thüringer Rostbratwurst, Getränke und selbstgebackenen Kuchen mitgebracht. Metzgermeister Holger Schmauch und sein Team aus dem Bad Liebensteiner Ortsteil Steinbach hatten gut zu tun, um die vielen Besucher mit leckerer Rostbratwurst zu versorgen.

Aber auch am Kuchenstand herrschte reger Zuspruch. Der Rahmkuchen mit unterschiedlichem Belag war nach Original Thüringer Rezepten gebacken und um die Mittagszeit ausverkauft.

Melsungens Stadtrat Ralf Niebeling und Dr. Brodführer, seit März Bürgermeister der Einheitsgemeinde Bad Liebenstein, begrüßten die Gäste und wiesen auf die lebendige Partnerschaft hin. In einer kürzlich im Wartburgkreis durchgeführten Umfrage unter Städten, die nach der Wende eine Partnerschaft zu einer westdeutschen Stadt eingegangen waren, hat die Partnerschaft zwischen Bad Liebenstein und Melsungen Vorbildcharakter mit ihren jährlichen fünf bis sechs Aktivitäten in beiden Städten. Sie ist die einzige noch intakte Städtepartnerschaft.


Reinhild Vogt



Gespräche - von links Frank Eberlein, Partnerschaftsvorsitzender Bad Liebenstein,
Stadtrat Ralf Niebeling mit Frau und Sohn, Bürgermeister Dr. Brodführer





Bratwurststand





Kuchen - von links Susanne Engmann, Margit Bergmann, U. Engmann, Ursula Eberlein



Schützen aus Bad Liebenstein besuchten
Schützengilde 1924 e.V. Melsungen

Groß war die Delegation des Schützenvereins Bad Liebenstein, die am Samstag, 3. August 2013 die Schützengilde Melsungen besuchte. Zwanzig Schützinnen und Schützen hatten sich schon früh auf den Weg nach Nordhessen begeben, um an dem seit nunmehr 16 Jahren durchgeführten Pokalschießen teilzunehmen. Doch dies fand erst am Nachmittag statt.

Vormittags stand ein Besuch in Kassel bei dem neuen Weltkulturerbe Herkules und seinem Bergpark auf dem Programm. Trotz tropischer Temperaturen waren die Liebensteiner hoch motiviert nach fünf Jahren endlich den Wanderpokal wieder mit nach Bad Liebenstein zu nehmen. Nach der Stärkung durch kühle Getränke, Kaffee und Kuchen bewiesen sie mit ruhiger Hand, Konzentration und Nervenstärke ihren Siegeswillen und gewann das Vergleichspokalschießen mit großem Vorsprung. Jeder der 30 Teilnehmer musste 15 Schuss mit dem Kleinkalibergewehr aufgelegt auf 50 m Entfernung abgeben.

Der Austausch von Informationen über die neuesten schießsportlichen Entwicklungen sowie Gespräche über alle möglichen Themen ließ die Zeit schnell vergehen. Gestärkt mit Spießbraten und allerlei Beilagen, vor allem aber mit dem gewonnenen Pokal, traten unsere Freunde gegen 21.00 Uhr die Heimreise nach Bad Liebenstein an.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen 2014 in Bad Liebenstein.

Reinhild Vogt




Vorsitzender Walter Gießler und Sportwart Norbert Vogt
fachsimpeln mit Mitgliedern des SV Bad Liebenstein





Gesamtbesuchsgruppe mit Pokal vor der Abfahrt




Auftritt in der Partnerstadt

Der Melsunger Karnevalsclub (MKC) veranstaltete am 2. Februar 2013 eine Busfahrt zur Melsunger Partnerstadt Bad Liebenstein. Mit dabei auch das Röhrenfurther Männerballett.

Nach einer Zwischenstation beim Karnevalsclub in Merkers, der auch den Namen MKC trägt, ging die Fahrt weiter nach Bad Liebenstein.

Dort wurden die 45 Mitreisenden herzlich in Empfang genommen und nach einer Stärkung ging auch schon das Programm los. In der Wandelhalle bereicherten die Akteure des MKC und des Männerballetts das Programm mit drei Tänzen.

Besonders auffallendend war der lange Schlachtruf der Melsunger, den nach mehreren Versuchen auch der 1. Vorsitzende und Sitzungspräsident Dennis Mosenthin gelernt hatte.

Mit der Einladung zur Galasitzung in Melsungen am kommenden Wochenende verabschiedeten sich die Melsunger und traten die Heimreise an.

Aufgrund der Einladung konnte am 09.02. eine Abordnung des Suborner Carneval-Clubs, so heißt der Bad Liebensteiner Karneval Club, in der Stadthalle Melsungen begrüßt werden. Auch hier trugen die Gäste mit Büttenreden zum Programm bei.


Zwischenstation in Merkers



In der Wandelhalle Bad Liebenstein



Abordnung Bad Liebenstein in Melsungen mit Hendrik Müller



Büttenrede in Melsungen



Partnerschaftswanderung am 3. Oktober 2012

Zeitnah zum Tag der Deutschen Einheit trafen sich Wanderer der Städtepartner Melsungen und Bad Liebenstein, um gemeinsam zur alljährlichen Wanderung aufzubrechen.

Am Morgen in Melsungen gestartet, erkundeten die 35 Wanderer Teilbereiche der Wanderwege X8 und P10 im Bereich Wickersrode und Reichenbach. Von der Wickersröder Höhe führte der Weg zuerst über ein Teilstück des Ars Natura bergan zur Ruine Reichenbach. Ein herrlicher Rundblick über den Kaufunger Wald und zum Meißner belohnte den Aufstieg auf den Aussichtsturm.

Nach der Mittagsrast auf dem Wanderparkplatz Reichenbach folgte man dem Premiumwanderweg 10 über den Kindelsberg zu einem Aussichtspunkt oberhalb Kloster Marienheide/Wollstein. Strahlend blauer Himmel, sich färbende Wälder und eine tolle Weitsicht, in der Ferne war der Große Inselsberg in Thüringen zu sehen, trugen zur guten Stimmung bei.

Ziel der Wanderung war das Haus der Jugend „an den großen Steinen“ in der Nähe von Reichenbach, wo Kaffee und Kuchen zum Verzehr bereit standen.

Die Planung und Vermittlung von Wissenswertem zur Geschichte und Landschaft hatte Wanderführer Horst Diele übernommen. Mit gewandert auf diesem elf Kilometer langen Fußmarsch waren neben Vertretern der beiden Partnerschaftsvereine auch Mitglieder der Wandergruppen der Melsunger Turngemeinde sowie des Heimat- und Verschönerungsvereins Melsungen.


Reinhild Vogt
Städtebeauftragte für Bad Liebenstein des
Städtepartnerschaftsverein Melsungen







unterwegs




Ruine Reichenbach




Mittagspause






am Kreuz oberhalb Kloster Wollstein


Presseinformation

Neues aus der Partnerstadt Bad Liebenstein

Bad Liebenstein hat einen neuen Bürgermeister, Dr. Michael Brodführer. Die bisherige hauptamtliche Bürgermeisterin, Elke Engelmann, trat Anfang September in den Ruhestand. Der mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger gewählte 32jährige parteilose Jurist Dr. Michael Brodführer wird nun, zunächst bis zum Jahresende, als ehrenamtlicher Bürgermeister die Amtsgeschäfte in Melsungens Partnerstadt führen. Zum Jahreswechsel werden die bisher noch selbstständigen Gemeinden Steinbach und Schweina mit Bad Liebenstein fusionieren und erst dann wird ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister für die Großgemeinde Bad Liebenstein gewählt.

Dr. Brodführer nutzte den Thüringer Tag zum Antrittsbesuch in der Partnerstadt Melsungen und stellte sich den Melsungern bei der Eröffnung des Thüringer Tages vor. In Vertretung von Bürgermeister Runzheimer begrüßte Stadtrat Ralf Niebeling den Gast herzlich und stellte ihm bei einem Stadtrundgang und einer spontanen Stadtrundfahrt Melsungen vor. Auch Bürgermeister a.D. Karl-Heinz Dietzel, Stadträtin Christiane Rößler und andere Melsunger Bürger nutzen die Gelegenheit zu anregenden Gesprächen mit dem Gast aus Thüringen.

Hauptberuflich ist Dr. Brodführer als Dozent an der TU Ilmenau im Fachgebiet „Öffentliches Recht“ tätig. Seit Ende 2011 lebt er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Bad Liebenstein.

Reinhild Vogt
Partnerschaftsverein Melsungen
Städtebeauftragte für Bad Liebenstein




Gespräch mit Stadträten Bernd Niebeling, Christiane Rößler




Dr. Brodführer und Karl-Heinz Dietzel




Bratwurststand




Wandertour des Städtepartnerschaftsvereines nach Bad Liebenstein
am 25. September 2011

Wandern schweißt Städte zusammen

Die Städtepartnerschaft zwischen Melsungen und Bad Liebenstein besteht nun schon seit 21 Jahren und wird von beiden Seiten durch gegenseitige Aktivitäten gepflegt. Zur schönen Tradition gehört die jährliche Wanderung, zu der in diesem Jahr Bad Liebenstein eingeladen hatte. Das Ziel sollte der Aussichtsberg Pleß zwischen Breitungen und Bad Salzungen sein, der bis zur Wende in einem militärischen Sperrgebiet lag.

30 Wanderer aus Melsungen waren dieser Einladung gefolgt. In der Wandelhalle begrüßte Erster Stadtrat und Partnerschaftsvereinsvorsitzender Frank Eberlein die Gäste. Nach einem kleinen Imbiss und der Verkostung des Bad Liebensteiner Heilwassers fuhr man gemeinsam mit den Gastgebern zum eigentlichen Ausgangspunkt der Wanderung in den kleinen Ort Helmers. Bei herrlichem Spätherbstwetter erreichten wir über eine interessante und landschaftlich reizvolle Route den Berg Pleß. Unterwegs erläuterte Wanderführer Herr Munk immer wieder geologische Besonderheiten. Nach einer zweistündigen Wanderung und der Überwindung einer Höhendifferenz von 320 Metern war das Ziel erreicht und als Belohnung öffnete sich ein herrlicher Ausblick auf das Werratal, den Thüringer Wald und die Rhön.

Nach dem Genuss eines Eintopfs konnte der Aussichtsturm bestiegen werden. Ein Mitarbeiter des Landratsamtes informierte über die jüngere Geschichte des Berges, die militärische Nutzung und vor allem über das Biotopverbundsystem „Grünes Band“, das im ehemaligen Todesstreifen und im grenznahen Raum quer durch Deutschland entstanden ist. Thüringen hat mit 763 km den längsten Abschnitt an diesem „Grünen Band“, 196 km der ehemaligen Grenze verlaufen am Rande des Wartburgkreises. Mit der Einbindung in einen Grenzwanderweg gleichen Namens soll dieser Bereich der Öffentlichkeit erschlossen werden, vielleicht ein Ziel für eine der nächsten Wanderungen.

Noch einige Zeit genossen die Wanderer bei herrlichstem Wetter das Panorama und vor dem Rückweg nach Helmers dankte Melsungens Städtebeauftragte für Bad Liebenstein, Reinhild Vogt, für die Gastfreundschaft und lud für nächstes Jahr nach Melsungen ein.


Gruppe unter dem Schilderbaum auf dem Pleß










































Wandertour mit Freunden aus Bad Liebenstein am 26. September 2010

Ein wesentlicher Eckpfeiler der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Melsungen und Bad Liebenstein ist die jährliche Wanderung von Einwohnern beider Städte. In diesem Jahr, dem 20. Jahr der Städtepartnerschaft, war Melsungen Gastgeber.

Am frühen Morgen trafen sich 50 Wanderer in Melsungen, um in das Edertal zu fahren. Von Altenbrunslar aus verlief der erste Teil der Wanderung auf dem Ederhöhenweg. Im Blick immer die drei Burgen des Edertales, umspielt von Nebel, Sonne und kleinen Wolken, ein herrliches Bild. Über die Staatsdomäne Mittelhof führte der Weg zum Kloster Kartause Eppenberg mit dem Bienenmuseum und hinauf zum Heiligenberg. Für vorzügliche geschichtliche Informationen während der gesamten Wanderung sorgte Wanderführer Horst Diele.

Nach der Mittagsrast in der Hütte des Heiligenbergvereins, führte der Weg auf „Hessenlands Krone“, den Heiligenberg. Ein herrlicher Ausblick über das Edertal, ins Kasseler Becken und bis zum Meißner belohnte für den Aufstieg und Herr Strack vom Heiligenbergverein Gensungen vermittelte Wissenswertes über die Geschichte der Burgruine.

Der Rückweg durch das romantische Sunderbachtal nach Gensungen beschloss die Wanderung. Mit gewandert auf diesem elf Kilometer langen Fußmarsch waren Mitglieder der beiden Partnerschaftsvereine sowie der Wandergruppen des Heimat- und Verschönerungsvereins Melsungen und der Melsunger Turngemeinde. Mit herzlichen Dankesworten für diesen schönen Tag und einer Einladung für das kommende Jahr nach Bad Liebenstein verabschiedeten sich die Gäste aus Bad Liebenstein.


Erläuterungen von Wanderführer Horst Diele



Gedenkstein Hayessen am Mittelhof



ehemaliges Kloster Kartause



Ruine Kloster Kartause



Bienenmuseum


Bienenmuseum



Mittagsrast


Thüringer Tag am 21. August 2010

Wie immer ein Highlight in den Beziehungen der Partnerstädte Melsungen und Bad Liebenstein. Bereits um 9.30 Uhr waren die ersten Interessenten für Kuchen am Stand und nach und nach füllte sich der Melsunger Marktplatz mit Besuchern. Die Bürgermeister beider Städte, Frau Elke Engelmann, Bad Liebenstein, und Herr Dieter Runzheimer, Melsungen, begrüßten die Gäste. Das herrliche Sommerwetter und die flotte Musik von Thomas Abt und seiner charmanten Sängerin animierten zum Verweilen. Die Original Thüringer Rostbratwurst bekommt man nur einmal im Jahr in Melsungen, sodass diese bereits kurz vor 13.00 Uhr ausverkauft war.

Resümee: "Wieder ein schöner Vormittag mit Freunden"


Thüringer Tag 2010



Am Kuchenstand



Am Bratwurtststand



Bürgermeister im Gespräch



Begrüßung durch Bürgermeisterin Engelmann, Bad Liebenstein
und Bürgermeister Runzheimer, Melsungen



später am Kuchenstand



später am Bratwurststand



das FUX-Duo, Thomas Abt und Sängerin



das FUX-Duo, Thomas Abt und Sängerin



Besucher des Thüringer Tages



Besucher des Thüringer Tages




Thüringer Tag auf dem Marktplatz in Melsungen, 2009

An einem Samstagvormittag im August oder September verbreitet sich seit nunmehr 16 Jahren der Grillduft der Thüringer Rostbratwurst über den Melsunger Marktplatz. Zur schönen Tradition geworden ist der im Rahmen der Sommer-Samstags-Konzerte stattfindende Thüringer Tag. In langer Schlange stehen die Melsunger an, um eine leckere, fachmännisch gegrillte Wurst aus Bad Liebenstein zu ergattern.

Die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Bad Liebenstein bieten aber auch andere lukullische Spezialitäten ihrer Heimat an. So den Thüringer Rahmkuchen, Rennsteig-Limo und Thüringer Bier. Immer dabei auch Informationen über die Kur- und Erholungsangebote in einem der ältesten Heilbäder Deutschlands. Seit Mai 2009 verfügt Bad Liebenstein neben den großen Reha-Kliniken auch über ein neues, modernes Kurhaus, das von Bürgermeisterin Engelmann und Kurdirektorin Ute Simon vorgestellt wurde. Eingebunden in das Programm dieses Tages sind auch Gespräche zwischen Kommunalpolitikern beider Städte und Stadtführungen für mitgereiste Bad Liebensteiner Bürger.

Zum Gelingen des Vormittages trägt seit vielen Jahren das Stimmungsmusikduo von Thomas Abt mit bekannten Hits quer durch alle Stilrichtungen bei.


Thüringer Tag, Herr Munk, Frau Bergmann



Bratwurstdienst, Herr Becker



Stadtführung
2. von links: Bürgermeisterin Frau Engelmann, Bad Liebenstein, mit Stadträten



Wandertour bei Thüringer Freunden, 2009

Ein wesentlicher Eckpfeiler der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Melsungen und Bad Liebenstein ist die jährliche gemeinsame Wanderung von Einwohnern beider Städte. In diesem Jahr hatten die Bad Liebensteiner Freunde zur Wanderung in der Nähe von Bad Liebenstein eingeladen. 43 Wanderer aus Melsungen waren der Einladung gefolgt. In der Wandelhalle begrüßte Bürgermeisterin Elke Engelmann die Gäste und lud zur Verkostung des Bad Liebensteiner Heilwassers ein. Bei der sich anschließenden Führung durch das erst im Mai eingeweihte Kurhaus des ältesten Heilbades Thüringens erläuterte Kurdirektorin Ute Simon das Konzept im Bereich Gesundheit und Wellness, mit u.a. Salzgrotte, Sauna, Gesundküche und Schwimmbad, dieses Hauses.

Die eigentliche Wanderung begann am sechs Kilometer entfernten Trusetaler Wasserfall mit dem Ersteigen von 250 Stufen. Weiter führte der Weg an vielen geologischen Besonderheiten vorbei, die von Wanderführer H. Munk am Thüringer „Tag der Geotope“ vorzüglich erklärt wurden (Bild 1). Durch das Elmenthal erreichte die Gruppe den Gasthof an der „Hohen Klinge“, wo die 70 Wanderer mit einem Erbseneintopf von den Gastgebern versorgt wurden. Nach einem Blick über das leider etwas neblige Werratal führte der Rückweg am ehemaligen Felsentheater der Meininger Herzöge vorbei nach Bad Liebenstein, wo der partnerschaftliche Wandertag nach bei Kaffee, Kuchen und Eis ausklang. Melsungens Städtebeauftragte für Bad Liebenstein, Reinhild Vogt, dankte für die Gastfreundschaft und lud für nächstes Jahr nach Melsungen zum 20. Geburtstag der Partnerschaft mit Bad Liebenstein ein.


Erläuterungen durch Wanderführer Munk an der Geologischen Wand in Elmenthal



Dank an die Gastgeber und Fototermin kurz vor Bad Liebenstein



Am Trusetaler Wasserfall



Pokalschießen mit der Schützengesellschaft Bad Liebenstein

Gleich nach der Wende (1990) knüpften Schützen der Schützengilde 1924 e.V. Melsungen und der Schützengesellschaft 1926 Bad Liebenstein lose Kontakte. Auf politischer Ebene war die Städtepartnerschaft zwischen den Städten am 30. Juni 1990 in Melsungen unterzeichnet worden. Nun waren die Einwohner, Vereine und sonstigen Institutionen beider Städte aufgefordert diese Partnerschaft mit Leben zu erfüllen. Anfangs stand die Hilfe zum Vereinsaufbau im Vordergrund der Beziehungen.

In den Jahren in denen in unseren Städten Schützenfeste gefeiert wurden, war eine gegenseitige Teilnahme an den Festumzügen selbstverständlich.

Seit 1998 finden die Treffen zum Pokalschießen regelmäßig immer wechselseitig am Samstag nach Himmelfahrt statt. Nach der Einstimmung mit Kaffee und Kuchen, ist die Treffsicherheit beim KK-Gewehrschießen gefragt. Das Schöne daran ist, dass hier auch Schützenschwestern und Schützenbrüder teilnehmen, die sonst kein Kleinkaliber schießen. Der ausrichtende Verein hat eigentlich immer Heimvorteil, sodass der Wanderpokal fast jedes Jahr das Schützenhaus wechselt.
Beim anschließenden gemütlichen Teil wird ausführlich über die Neuerungen im Schießsport diskutiert, aber auch viel über allgemeine Probleme gesprochen.

Das Fazit in jedem Jahr: Ein schöner Tag mit Freunden.


Schießen 2009 in Melsungen



Gesamtgruppe 2008 in Bad Liebenstein



20. Jubiläums-Stafettenlauf „Tour der Städtepartnerschaft“
der Melsunger Turngemeinde

Die Ausdauersportler der Melsunger Turngemeinde nahmen im September 2009 zum 20. Mal die 116 Kilometer lange Strecke zwischen Bad Liebenstein und Melsungen in Angriff. Mit ihrer „Tour der Städtepartnerschaft“ machten sie wieder auf die Partnerschaft der beiden Städte aufmerksam und warben für ein verstärktes Miteinander.

Die Idee eines Stafettenlaufes geht auf die Anfänge der Überlegungen zur Städtepartnerschaft zurück. Mit dem ersten Lauf, am 9. Juni 1990, überbrachten die Läufer das Einladungsschreiben des Melsunger Magistrates zur 800-Jahr-Feier, bei der die Verschwisterung beider Städte vollzogen werden sollte. Es blieb aber nicht bei diesem ersten Lauf, weil die Teilnehmer von der Landschaft und den Kontakten der Läufer untereinander nachhaltig beeindruckt waren. Und so wurde dieser Lauf, der seit dem jedes Jahr in wechselnder Richtung veranstaltet wurde, zu einem Dauerbrenner mit einem beachtlichen Potenzial an Stammläufern. An den bisherigen Läufen nahmen 188 verschiedene Läuferinnen und Läufer teil.

Bürgermeisterin Engelmann schickte die 31 Läufer um 6.30 Uhr in Bad Liebenstein auf die 18 Etappen nach Melsungen. Dreizehn Stunden und 20 Minuten später war das Ziel, das Melsunger Waldstation, erreicht. In Melsungen wurden die Sportler vom Ersten Stadtrat Fritz Voit und Reinhild Vogt, Städtebeauftragte des Partnerschaftsvereins für Bad Liebenstein, empfangen. Beide begrüßten die Bemühungen der Melsunger Turngemeinde für ein Miteinander der Einwohner beider Städte, bewunderten die außergewöhnlichen sportlichen Leistungen und wünschten sich eine Fortsetzung des Laufes. Der Organisator des Laufes, Horst Diele, freute sich über die euphorische Stimmung unter den Läufern, die hoffentlich noch einige Jahre anhalten möge. Beim Ausklang am Abend überreichte er allen Teilnehmern eine Urkunde mit den gelaufenen Kilometern. Die durchschnittliche Laufleistung lag bei 42,8 Kilometern pro Person, wobei Frank Dietrich die gesamte Strecke zurücklegte.


Ankunft in Melsungen



Staffettenlauf 2007 unterwegs



Berichte über Bad Liebenstein