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30 Jahre Melsungen – Todi
Feierlichkeiten am 1./2. Mai 2015 in Todi


Am 28.04.1985 besiegelten Melsungen und Todi ihre Partnerschaft. In all den Jahren wurden die freundschaftlichen Bande durch gegenseitige Austausche mit Leben erfüllt. Bei Konzertreisen, Schüleraustauschen und Gruppenreisen fanden viele Begegnungen statt - Freundschaften entstanden.

Ein großer Baustein in den Beziehungen war und ist die Hilfe zum Aufbau des Klosters La Romita von Pater Bernardino in der Nähe von Todi.

Nun hatten die Todini zum 30-jährigen Jubiläum eingeladen. Gemeinsam mit den französischen Freunden aus Dreux, die bereits seit 55 Jahren eine Partnerschaft zu Todi pflegen, verlebte eine Gruppe von fünf Personen ereignisreiche Tage.

Bürgermeister Markus Boucsein und Partnerschaftsvereinsvorsitzender Emmanuel Goujard sprachen von einer ansprechenden Feier mit zwei Konzertabenden, Ausstellungen, Festakt mit Urkundenunterzeichnung, lockerem Empfang für alle angereisten Gäste und vielen persönlichen Begegnungen.

Als Schüleraustausch war der achttägige Besuch der Bigband der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen in Todi konzipiert. Achtzehn Schüler und Lehrer festigten die in 2014 entstandene Freundschaft zu Schülern des Gymnasiums „Liceo Statale, Jacopone da Todi“. Eingebunden in das Programm der Jubiläumsfestlichkeiten präsentierten sie sich mit mehreren sehr beeindruckenden Konzerten. Die Schüler und Lehrer waren von der Gastfreundschaft in den Familien und den Ausflugsfahrten sehr angetan.


Reinhild Vogt




Plakat





Farben der Freundschaft









Besuch bei Bogenclub Todi





Auf der Piazza vor dem offiziellen Empfang







Ausstellung im Palazzo del Popolo











Festakt im Palazzo del Popolo









Urkundenunterzeichnung





Geschenke





Jubiläumswappen





Dank der Melsunger Lehrer an Marisa und Maria Pia





Jubiläumstorte





Tortenanschnitt durch Bürgermeister





Gemeinsames Essen





Geschenk Melsungen – Emmanuel an Marisa Giontella





Geschenke auch an Dreux – Louis Morée










Reise nach Todi im Juni 2014


15 Musiker des Salonorchesters der Harmoniemusik Melsungen statteten zusammen mit ihrem Dirigenten Dr. Karsten Heyner, der Städtebeauftragten Dr. Giovanna de Santis-Maciossek und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Städtepartnerschaftsvereins Martin Gille Melsungens Partnerstadt Todi/Italien über die Pfingsttage einen Besuch ab.

Die jungen Musiker übernachteten in dem historischen Nonnenkloster Monastero in der Altstadt von Todi. Die Gastgeberinnen waren sehr erfreut, als die jungen Gäste spontan einen kirchlichen Choral im Refektorium als Dank für die Aufnahme spielten.

Die Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Todi, Marisa Giontella und ihre Stellvertreterin Maria Pia Vannoni, hatten das Orchester zu insgesamt 3 Konzerten eingeladen.

Der Höhepunkt war der Auftritt auf dem Marktplatz, wo die jungen Musikanten vor nahezu 1000 begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörern auftraten. Viele Gäste nahmen die Gelegenheit für eine Tanzeinlage wahr. Ein langer aufrichtiger Beifall der Konzertgäste rundete nach einer Zugabe den Auftritt ab.

Ein anstrengender aber lohneswerter Aufstieg zum dem von Pater Bernardino wieder aufgebauten ehemaligen Franziskanerklosters La Romita war ein wichtiger Programmpunkt für die Orchestermitglieder. Dr.Giovanna de Santis-de Maciossek und Martin Gille überbrachten eine von Gisela Witzel initiierte Geldspende über 575 € und eine Alte Wurst, die Orchestermitglieder rundeten den Sammelbetrag spontan um weitere 150 € auf.

Pater Bernardino erläutere den jungen Gästen, dass ihn sein Orden ausgeschlossen habe, weil er nicht bereit gewesen war, sein Lebenswerk aufzugeben. Insofern ist er auf Spenden angewiesen, um den beeindruckenden Gebäudekomplex unterhalten zu können. Der Gastgeber dankte allen, die in der Vergangenheit, aber auch heute noch, Hand anlegen und Reparaturen durchführen. Bernardino konnte sich an eine ganze Reihe Melsunger Schülerinnen und Schülern erinnern, die ihre Sommerferien dazu nutzen, bei dem Wiederaufbau mitzuwirken.

Das Kloster ist auch eine Herberge für Pilger, die den Fernwanderweg Rom - Assisi gehen. Die Melsunger hatten somit die Gelegenheit, sich mit Pilgerinnen und Pilgern aus Südtirol und aus Baden-Württemberg zu unterhalten.

Ein gemeinsamer Gottesdienst rundete den Klosterbesuch ab. Beeindruckend war, dass zu dem Glockengeläut auch die Hunde und Katzen des Klosters in den Kirchenraum kamen und sich dort wie ganz selbstverständlich hinsetzten und dem Geschehen folgten.

Der Schulleiter des Gymnasiums „Liceo Statale Jacopone da Todi“, Professor Sergion Guarente und die Deutschlehrerin Luisella Maggi luden die Gäste zu einem Besuch in ihre Schule ein, wo einige Musiker ein Wiedersehen mit Schülerinnen und Schülern feiern konnten, die im April zu einem Schüleraustausch in Melsungen weilten. Professor Guarente und Luissa Maggi hofften in ihren Ansprachen, dass der Schüleraustausch zwischen den Schulen aus ihrer Sicht fortgesetzt werden müsse, weil durch das gegenseitige Kennenlernen auch ein kultureller Austausch aber auch das Leben in den jeweiligen Familien bleibende Erinnerungen mit sich bringen würden.

Während eines Abendessens dankten Dr. Giovanna de Santis-Maciossek, Martin Gille und Dr. Karsten Heyner zum Abschluß den Gastgebern für die tolle Organisation der Reise. Einen speziellen Dank übermittelte Heyner mit einer improvisierten Gesangeinlage, die mit viel Beifall bedacht wurde.

Sven Schäfer, der die Reise mitorganisiert hatte, zog ein Fazit:

Todi ist immer eine Reise wert, die Tage vergingen viel zu schnell!


Brief an die Freunde von Pater Bernardino, Frühjahr 2014


vollständige Bilder der Reise zum Download (204 Stück, 16,6 MB) als ZIP-Datei
(Download mit rechter Maustaste / Ziel speichern unter...)























































































































































































Reise nach Todi im Oktober 2009

„Todi ist immer eine Reise wert.“ Dieses Fazit schlossen die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer von der Städtebeauftragten für Todi, Dr. Giovanna de Santis-Maciossek, und dem stellvertrertretenden Vorsitzenden des Melsunger Partnerschaftsvereines, Martin Gille, organisierten Reise in die italienische Partnerstadt Todi.

US-Wissenschaftler kamen in einer Studie aus den 90iger Jahren zu dem Schluss, dass in einem Gemeinwesen wie der Stadt Todi die Menschheit ab dem Jahr 2000 am besten überleben könne. Seitdem steht Todi in aller Welt für unbeschwertes, ruhiges Leben in einer 2500 Jahre alten Stadt, die sich der neuen Zeit angepasst hat. Während eines Stadtrundganges konnten sich die Melsunger Besucher von der anheimelnden Atmosphäre der mittelalterlichen Stadt überzeugen. Vor allem der Marktplatz mit der Kathedrale, erbaut zwischen dem 11. bis zum 16 Jahrhundert, und dem Rathaus sowie die kleinen gepflasterten Gassen, die oft in Plätzen mit einer überwältigend schönen Aussicht enden, begeisterten die Besucher. In der Innenstadt gibt es noch viele kleine inhabergeführte Geschäfte, die keine Massenartikel sondern typische italienische Waren anbieten, so beispielsweise ein kleiner Lebensmittelladen, dessen Nudel- und Trüffeln-Vorräte durch die Melsunger enorm verkleinert wurde.

Von der italienischen Gastfreundfreundschaft konnten sich die Melsunger während eines Treffens mit den italienischen Freunden überzeugen. Bürgermeister Antonio Ruggiano und die Partnerschaftsvereinsvorsitzende Marisa Giontella begrüßten die Gäste in dem historischen Ratssaal des Rathauses, der mit herrlichen Fresken ausgestattet ist. Während eines kleinen Imbisses, den die Partnerschaftsmitglieder aus Todi organisiert hatten, wurde ein reger Gedankenaustausch gepflegt. Bürgermeister Ruggiano kündigte dabei an, schon im kommenden Dezember Melsungen besuchen zu wollen. Anlässlich eines Besuches seiner Schwiegereltern in Schweden werde er zusammen mit seiner Frau in Melsungen Station machen.

Rom stand auch auf dem Besuchsprogramm der Reisegruppe. Die historischen Stätten wie das Kolosseum und das Pantheon, aber auch die kirchlichen Sehenswürdigkeiten mit dem Vatikan und dem Petersdom wurden besichtigt. Assisi und Perugia waren weitere Programmpunkte. Besonders beeindruckt waren die Gäste von der Möglichkeit, die mittelalterliche Innenstadt von Perugia mittels Rolltreppen unweit von dem Busparkplatz erreichen zu können. Dem Besuch der unterirdischen Stadt mit den riesigen Gewölben schloss sich ein Rundgang durch die Innenstadt an, die wegen des „Schokoladenfestes“ voller Menschen war. Perugia ist ein Zentrum der Schokoladenherstellung in Italien, auf den Straßen und Plätzen befanden sich große Stände mit riesigen Schokoladenquadern, die mit Hacken und Äxten zu Kunstwerken geformt wurden. Die Abfälle flogen dabei in hohem Bogen in die Zuschauermassen. Das Gedränge war dementsprechend groß.

Die Geburtsstadt von Franz von Assisi war der nächste Programmpunkt. Assisi wurde Mitte der 90iger Jahre von einem Erdbeben zerstört, vor allem die Oberkirche von San Francesco mit ihren wertvollen Fresken war betroffen. Die Schäden sind mittlerweile fast alle beseitigt, Assisi ist eine Pilgerstadt mit einem einzigartigen Flair. Kleine Gassen führen zu den Wirkungsstätten von Franz von Assisi und auch zu seinem Grab.

Ein von Pater Bernardino auf einem ca. 800 m hohen Berg wieder aufgebautes Kloster, La Romita, unweit von Todi bildete den Abschluss der Besuchstage. Pater Bernardino empfing die Gäste und erläuterte seinen Entschluss, dem Klosterleben zu entsagen und ein verfallenes Gemäuer wieder aufzubauen, in dem 600 Jahre lang Franziskanermönche wirkten und lebten. 1860 löste der damalige italienische Staat viele Klöster auf, so auch La Romita.

Franz von Assisi hat auch einige Zeit in dem Kloster verbracht, Pater Bernardino, der in seinem Glauben Franz von Assisi nacheifert und nach dessen Lebensauffassungen lebt, wollte die alte Wirkungsstätte der Franziskanermönche wieder zum Leben erwecken. Ohne die Hilfe seines Ordens oder sonstiger Institutionen machte er sich vor ca. 20 Jahren an die Arbeit, viele junge Menschen aus aller Welt, auch aus Melsungen, verbrachten einige Zeit auf dem Berg, um beim Wiederaufbau mitzuwirken. Noch heute hat Bernardino Kontakt zu ehemaligen Schülern, die ihn immer wieder besuchen, so Jens Hofmann und Alexander Katzung aus Melsungen.

Nach einer einfühlsamen Messe, die Pater Bernardino gestaltete, und einem gemeinsamen Essen waren sich die Besucher einig, einen besonderen Menschen getroffen zu haben, der sich nicht fragt, was morgen geschieht oder dem Gestern nachtrauert, sondern heute lebt und arbeitet und seine Ziele konsequent verfolgt. Mit einer großzügigen Spende und dem Versprechen, auch künftig die Wiederaufbauarbeit unterstützen zu wollen, endete ein ereignisreicher Tag mit dem beschwerlichen Fußweg zurück zum wartenden Bus.

Anfang Mai wird eine Besuchergruppe aus Todi Melsungen besuchen. Wer bereit ist, Gäste privat aufzunehmen, melde sich bitte bei Dr. Giovanna de Santis-Maciossek, Tel. 927878, oder Martin Gille, Tel. 3447.

















































































































































































Bilder aus Todi